Reisterrassen, Vulkanberge, Tempel, Korallenriffe und Traumstrände. Auf dem Bike fahren wir auf abgelegenen Strässchen und haben Zeit einzutauchen in die wunderschöne geheimnisvolle Inselwelt mit seinen gastfreundlichen Menschen und fremden Kulturen. Das und noch viel mehr bietet Bali.

Pura Tana Lot

Die Bike-Adventure-Reise startet am ersten Abend mit einem besinnlichen Moment beim zauberhaften Meerestempel Pura Tana Lot. Die Abendstimmung ist wunderbar. Anschliessend ist es Zeit für das erste Nasi Goreng, das indonesische Nationalgericht.

Pura Tana Lot
Pura Tana Lot

Ausgeschlafen starten wir zur ersten Biketour. Es geht meist auf verkehrsarmen Nebenstrassen durch ausgedehnte Reisfelder und zwischendurch halten wir an um den Reisbauern zuzuschauen und selber Hand anzulegen.

Reisbauer
Reisbauern an der Arbeit

Auf halber Strecke spazieren wir durch den Garten des Tempels Pura Taman Ayun und in Baha erhalten wir Einblick in ein traditionelles balinesisches Haus und essen bei einer balinesischen Familie zu Mittag. Radfahren auf Bali macht definitiv Spass.

Tempelanlage
Tempelanlage unterwegs

Ubud

Der Besuch im Affenwald in der Nähe des bekannten Künstlerdorfes Ubud darf natürlich nicht fehlen. Und in Ubud feiert unser Reiseleiter Geburtstag, es wird ein unvergesslicher fröhlicher Abend und eine kurze Nacht.

Affenwald
Vorsicht überall Affen
Bar
Der Beginn einer unvergesslichen Geburtstagsparty

Eine sanfte River-Raftingtour auf dem Ayung Fluss steht als Nächstes auf dem Programm. Ich bin etwas skeptisch ob mir das Spass macht, aber alles ist easy. Der Fluss liegt in einer wunderschönen Dschungel-Schlucht und wir geniessen die Fahrt.

River Rafting
Action

Ein balinesischer Tempeltanz verzaubert uns am Abend.


Bratan See

Durch tropische Vegetation und weltverlorene Bergdörfer führt unsere anspruchsvolle aber abwechslungsreiche Etappe hoch zum Bratan See, der Gemüseanbauebene Balis.

Unterwegs beobachten wir in einem Dorf die Vorbereitungen für ein Tempelfest, da wird tatsächlich gerade ein Schweinekopf dekoriert und Spanferkel gebraten.

Begegnungen
Begegnungen unterwegs

Dann wird es ganz schön steil, doch am Mittag haben wir den höchsten Punkt erreicht. Wir besuchen den bunten Früchte- und Gemüsemarkt von Bedugul.  Anschliessend bewundern wir den Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan und dann folgen die letzten paar Höhenmeter bis ins Hotel. Zufrieden geniessen wir die tolle Aussicht auf den Bratansee.

Markt
Markt in Bedugul

Zuerst geht es hoch zum Affenpass (da hat es tatsächlich Affen). Was für ein Ausblick auf zwei smaragdgrüne Kraterseen und das Meer. Unsere lokale Crew versorgt uns mit Früchten, Keksen und Getränken. Die zwei lokalen Bike-Guides heissen beide Made, das ist praktisch, hat man irgend ein Problem ist immer entweder Made I oder Made II zur Stelle. Beide sprechen super deutsch und sind vor allem auch für den kulturellen Teil verantwortlich. Auch die beiden Fahrer sind um unser Wohl besorgt und sperren unterwegs schon mal eine Kreuzung damit wir sicher über die Strasse kommen.

Schlange
Für Abwechslung ist gesorgt
Crew
Unsere tolle Crew

Lovina

Nach einer 25 Kilometer langen Abfahrt (die es mit Schlaglöcher, Sand und Kies in sich hat) durch Kaffee-, Früchte- Nelken- und Blumenpflanzungen, entspannen wir uns in den heissen Quellen in Banjar.

Quellen
zwischendurch ein Bad

Von da ist es nur noch einen Katzensprung bis zum Hotel am schwarzen Strand von Lovina.  Der Welcome-Drink wird uns direkt im Pool serviert und die anschliessende Massage tut gut.

Früh am Morgen fahren wir mit traditionellen Auslegerbooten aufs Meer hinaus um die zahlreichen Delfine in der Lovina Bucht zu beobachten. Dazu wird uns ein wunderschöner Sonnenaufgang präsentiert, was für ein Start in den Tag.

Sonnenaufgang
good Morning Bali
Delfine
Delfine


Nach dem Frühstück treffen wir uns zu einer kurzen Radtour in die Lovina Hills. Es ist herrlich durch die kleinen Dörfer zu fahren wo wir ursprüngliches Landleben entdecken und bezaubernde Ausblicke auf die Nordküste Balis erhaschen. Aus allen Häusern winken die Kinder und rufen uns fröhlich „Hallo Hallo“ zu. Auch ein Zwischenstopp an einem kleinen Kiosk darf nicht fehlen, wir plündern die Kühlbox mit den Getränken, essen frische Mango und probieren diverse Snacks.

Übrigens fahren wir hier links, unsere Guides müssen uns ab und zu wieder daran erinnern wenn wir aus lauter Gewohnheit plötzlich auf der falschen Seite pedalen.

Boot
oh, ein Boot trägt meinen Namen

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir liegen am Pool, spazieren dem Strand entlang nach Lovina und geniessen nochmals eine Massage. Einfach herrlich unsere Ferien hier in Bali. Am Abend wird uns eine indonesische Reistafel serviert, inklusive Tanzaufführung.

Tanzvorführung
hübsche Balinesinnen

Mount Batur

Die härteste und steilste Etappe steht auf dem Programm. Wir überwinden 1700 Höhenmeter (zwischendurch im Begleitfahrzeug). Stolz erreichen wir Kintamani, das höchstgelegene Dorf Balis, wo wir mit einem atemberaubenden Ausblick auf die bizarre Kraterlandschaft des Mount Batur belohnt werden.

Kintamani
Kintamani – what a view

Morgens um 4 Uhr starten wir die zweistündige Wanderung auf den 1717 Meter hohen, noch aktiven Vulkan Mount Batur. Es ist eine Völkerwanderung, aber nach dem ersten Teehaus verflüchtigen sich die Menschenmassen.

Mount Batur
Früh aufstehen lohnt sich

Der Sonnenaufgang auf dem Gipfel ist traumhaft, die Strapazen und das frühe Aufstehen haben sich gelohnt. Im Schwefeldampf kochen wir ein paar Eier zum Frühstück und stärken uns mit Tee und Keksen. Die Wanderung geht weiter durch die wunderschöne Vulkanlandschaft.

Vulkan
Mount Batur

Um halb zehn sind wir zurück im Hotel, pünktlich zum Frühstück und schon geht es wieder aufs Bike.  Ein Downhill auf einer Nebenstrasse führt uns durch kleine Dörfer und Reisfelder zum Bali Eco Trekking Project.

Bei einem Spaziergang – oder eher einer weiteren Wanderung – entdecken wir unzählige Früchte, Pflanzen und Kräuter. Zurück fahren wir (zum Glück) im Bus.

Gänse
Neugierige Gänse

Amed

Zu Beginn rollen wir einem alten Lavastrom entlang in Richtung des religiösen Zentrums von Bali – dem Mount Agung. Er ist mit 3142 Meter der höchste Berg von Bali, sowie der Sitz der Götter für die balinesische Hinduwelt. Ein absolutes Highlight dieser Balireise sind für mich die vielen Fahrten durch die kleinen Dörfer, es gibt so viel zu sehen.

Reisfelder
was für Farben

Wir halten auch immer mal wieder an, zum Beispiel bei einer Schreinerei, bei einem Steinmetz, auf Pausenplätzen bei Schulen, bei Fruchtständen usw. Auch vom Velo aus gibt es immer etwas zu entdecken, da dreht schon mal in einem Garten ein Spanferkel am Spiess.

Schulkinder
Alle winken uns fröhlich zu

Nach einer schönen, einfachen Abfahrt vorbei an einzigartigen terrassierten Reisfeldern erreichen wir am Mittag den Wasserpalast von Tirtagangga, umgeben von einer prächtigen Gartenanlage. In so schöner Umgebung (königliche Bäder) habe ich noch selten gebadet.

Wasserpallast
Wasserpalast

Nach 74 km und 390 Hm erreichen wir am späteren Nachmittag die Traumstrände von Amed, ganz im Osten der Insel. Nach einem wunderbaren Abend im Strandrestaurant (mit Livemusik) und einem nächtlichen Bad im Meer bei Vollmond schlafen wir endlich mal aus.

Musik
Spontan ergibt sich ein wunderbarer Abend

Am Ruhetag chartern wir Fischerboote und lassen uns zu einem nahe gelegenen Schiffswrack fahren. Mit Schnorchel, Taucherbrille und Flossen entdecken wir die Unterwasserwelt. Auf dem Rückweg kommt definitiv Ferienfeeling auf, die Segel werden gesetzt.

Amed ist weg vom Schuss, dementsprechend nicht sehr touristisch, wir fühlen uns pudelwohl und die Massage-Girls brauchen nicht viel Überredungskunst um ein Geschäft zu machen.

Amed
Amed

Candi Dasa

Die Strasse um das Ostkap führt auf und ab und wir entdecken eine sehr wenig entwickelte Region von Bali und werden mit fantastischen Ausblicken belohnt.

Unterwegs mutiert unser Reiseleiter zum Arzt und versorgt zwei kranke Kinder mit Medizin aus unserem Koffer.  Am Mittag erreichen wir den White Sands Beach, einer der schönsten Strände in Bali – nur leider mit einem Abfallproblem. Der Fisch schmeckt und das Bad im warmen Wasser ist eine Freude. 

Strand
eine Pause haben wir uns verdient

Am Abend müssen wir schon unsere Bikes in die Schachteln packen aber wir schauen vorwärts, noch bleiben ein paar Tage im Paradies.

Crew mit Ananas
Viel zu schnell müssen schon wieder die Bikes eingepackt werden

Eine Wanderung durch die weiten Reisterrassenfelder mit Blick auf den mächtigen Mount Agung steht auf dem Programm. Das Grün der Reisfelder ist einfach wieder eine Freude für das Auge und die Seele. 

Unsere Wanderung führt nach Tenganan. Hier leben die Bali Aga, die «alten Balinesen», die vorhinduistische Bevölkerung von Bali.

Reisfeld
zu Fuss durch die Reisfelder
farbiges Huhn
ob diese Hühner farbige Eier legen?

Jimbaran Beach

Jimbaran ist bekannt für seine Seafood-Restaurants. Die Tische stehen direkt am Strand, man isst im Kerzenlicht frischen Fisch vom Grill, manchmal spielt Live Musik, besser geht es fast nicht mehr und auch die Sonnenuntergänge sind wunderschön.

Jimbaran Beach Sunset
Toller Sonnenuntergang zum Abschluss

Wir geniessen das Leben am Strand und stürzen uns in das Nachtleben aber irgendwann ist es vorbei, wir müssen Abschied nehmen.

Hotelanlage
und noch etwas Luxus und Entspannung

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Karte: Bike Adventure Tours

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