Bei der Planung unserer Silvesterreise habe ich mir ein Wintermärchen vorgestellt, tanzende Schneeflocken, verschneite Altstadtgassen und heissen Glögg vor dem Feuer. Aber meistens kommt es ja anders als man denkt.

Stockholm präsentiert sich an Silvester mit Temperaturen fast wie im Frühling, es ist bewölkt und Schnee ist weit und breit keiner in Sicht. Hat natürlich auch Vorteile, man friert nicht an die Füsse.

Einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum. Es ist ziemlich voll an Silvester und so konzentrieren wir uns auf die Ausstellung „We Have A Dream“ mit 114 inspirierenden Schwarz-Weiss-Porträts.

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Für den Abend habe ich einen Tisch reserviert im Kvarnen, mehr oder weniger ein Zufallstreffer aus einer kurzen Internet-Recherche. Aber es ist genau was wir uns erhofft haben, ein unkompliziertes einfaches Restaurant und das Silvestermenü schmeckt wunderbar. Anschliessend schauen wir uns natürlich das Feuerwerk an,  Champagner hätten wir allerdings besser mitgebracht, es gibt zwar Livemusik vor dem Royal Palace aber Essen oder Getränke werden nicht verkauft.

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An Neujahr sind die Temperaturen gefallen und die Sonne scheint. Wir machen einen Ausflug nach Skansen, ein Freilichtmuseum mit Tierpark. Hier kann man sich einen Überblick über die Kultur Schwedens verschaffen. Allerdings ist am Neujahrsmorgen so gut wie nichts los aber es ist ein sehr schöner Spaziergang mit einem tollen Blick auf die Stadt. Mein persönliches Highlight sind ein paar faule Elche und Rentiere, genau das habe ich mir hier erhofft zu sehen.

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Warum nicht etwas Besinnlichkeit am ersten Tag des neuen Jahres? Wir haben Tickets für das Neujahrskonzert in der Kathedrale. Ein Urteil dazu kann ich leider nicht abgeben, mir fallen die ganze Zeit die Augen zu. Ob es an der Musik oder an mir liegt bleibt dahin gestellt. Trotzdem ein schönes Erlebnis.

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Etwas Besonderes ist in Stockholm die Metro. Da viele Bahnhöfe mit besonderen Kunstwerken dekoriert sind gilt die Tunnelbana als Kunstgalerie. Ausgestattet mit einer Tageskarte erkunden wir die Unterwelt, besonders bei den jetzt kühlen Temperaturen eine schöne Beschäftigung.

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Wie in jeder Stadt sind wir aber hauptsächlich zu Fuss unterwegs. Trödeln und allzu lange schlafen darf man nicht, es wird schon sehr früh dunkel. Hier ein paar Impressionen.

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Un natürlich darf auch das „IKEA-Essen“ nicht fehlen – Köttbullar

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Unsere Unterkunft, das Scandic Continental, ist ein ruhiges modernes Hotel direkt am Hauptbahnhof mit einem wunderbaren Blick von der Rooftopbar – da fallen an Neujahr sogar ein paar einzelne Schneeflocken vom Himmel.

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Der kurze Abstecher in den Norden hat Spass gemacht. Auch die Winterlandschaft haben wir schlussendlich noch gefunden, bei der Landung in Zürich!