Stopover in San Francisco, wir sitzen zufrieden im Hotelzimmer auf dem Bett, im Hintergrund trällert ein amerikanisches TV-Programm. Plötzlich werde ich aufmerksam, da sind Wörter wie Aloha Arlines, sofort Betrieb einstellen und Pleite zu hören. What the f… ist da los? Bei denen haben wir doch unsere Inlandflüge auf Hawaii gebucht.

Vorerst haben wir Glück, der erste Aloha-Flug von Honolulu nach Maui wird noch durchgeführt, es ist der letzte Arbeitstag von Aloha Airlines, irgendwie ein komisches Gefühl. Viele Airline-Mitarbeiter sind ohne Uniform im Einsatz, alle haben eine Fotokamera dabei und an Bord ist ein TV-Team, es herrscht eine spezielle Stimmung.

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Maui / Lahaina

Am Flughafen in Maui holen wir unser Cabriolet ab und fahren in das gebuchte B&B mit Blick auf das Meer. Wir wohnen in Lahaina, das Städtchen lädt ein zum flanieren mit seinen unzähligen Shops, Restaurants und der schönen Lage am Meer.

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Mit dem Auto fahren wir nach Paia und an den Hookipa-Beach, das Mekka der Surfer, cool am Strand zu sitzen und das Treiben zu beobachten. Ein weiterer Ausflug führt uns an die Westküste. Aussichtspunkte, ein Bad im Pazifik, tolle Strände und Buchten, die Zeit vergeht wie im Flug.

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Maui / Hana

„the road to Hana“ ist eine der Hauptattraktionen in Maui. Die Fahrt entlang der Nordostküste führt über 56 einspurige Brücken und durch 617 Kurven und bietet hinter jeder Kurve einen neuen Ausblick auf Regenwald, Meer, Wasserfälle und überwucherte Seitentäler. Wirklich ein Erlebnis. In Hana ist überhaupt nichts los – aber unser Hotel liegt wunderschön, direkt an einem schwarzen Sandstrand. Essen gibt es an einem Grillstand auf der Strasse. Die Gegend hat einiges zu bieten wie die „seven pools“, die sich am Morgen noch fast ohne Touristen präsentieren. Oder der Pipiwai-Trail, eine schöne Wasserfallwanderung mit Bambushainen. Es gibt es einen versteckten roten Sandstrand zu entdecken oder die Küstenwanderung im Waianapanapa State Park. Dann geht es wieder zurück, über 56 einspurige Brücken und durch 617 Kurven. Unterwegs legen wir am Meer einen Kaffee-Stop ein und probieren das berühmte warme Banana Bread, wow ist das lecker!

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Maui / Kihei

Hier gibt es die absolut schönsten Sonnenuntergänge zu bewundern. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zu den Twin Falls und einen Lunch-Abstecher nach Makawao, dem Städtchen mit Cowboy-Ambiente. Der erste Versuch den Haleakala (Vulkan) zu besichtigen scheitert. Vom Hotel aus sieht das Wetter Richtung Berg eigentlich ganz gut aus. Doch die Mühe ist vergebens, auf 3000 Meter über Meer ist nichts als Wolken und Regen zu sehen. Der zweite Anlauf ist dann aber erfolgreich, der Haleakala zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir steigen 500 Meter in den Krater hinunter – und natürlich auch wieder hinauf. Das Panorama ist einmalig und erinnert an eine Mondlandschaft. Wir haben Glück, kaum sind wir oben füllt sich der Krater mit Wolken und es ist vorbei mit der Aussicht.

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Unglaublich, schon der letzte Tag auf Maui. Wir bleiben an der Küste und sehen uns die südlichen Strände an. Eine kleine Sandbucht umgeben von schwarzer Lava ganz für uns alleine. Oder ein kilometerlanger weisser Sandstrand – für jeden gibt es hier den passenden Strand.

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Big Island / Hilo

Mi Hawaiian Air geht es auf die nächste Insel, die Tickets haben wir neu kaufen müssen. Wieder leisten wir uns ein Cabriolet und fahren gleich auf die andere Seite der Insel, nach Hilo. Am nächsten Morgen, beim ersten Blick aus dem Fenster in unserem hübschen B&B, trifft mich fast der Schlag, praktisch vor unserem Balkon fährt ein grosses Kreuzfahrt-Schiff vorbei, auf dem Weg in den Hafen von Hilo. Nach dem Frühstück ist Wäsche waschen angesagt, in der Laundry in Hilo stehen je etwa 50 Waschmaschinen und Tumbler, immer wieder ein Erlebnis in den USA.

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Eindrücklich ist das Lava Tree State Monument – hier floss 1790 sehr heisse schnelle Lava durch einen Wald und hinterliess mit Lava überzogene Baumstämme. Auch die Weiterfahrt an die Küste ist landschaftlich sehr schön. Auf einem Lavafeld wurden Hunderte von Kokosnüssen gesät, so dass hier inmitten der Lava ein Kokospalmen-Wald heranwächst.

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Faszinierend die Küste nördlich von Hilo mit Rainbow-, Peepee- sowie die Akaka Falls und dem Waipio Valley Aussichtspunkt. Die Strände laden auf dieser Seite der Insel nicht unbedingt zum Schwimmen ein, sind jedoch landschaftlich oft sehr schön.

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Big Island / Volcano Village

Nach einer kurzen Fahrt sind wir im Volcano Nationalpark. Vom Volcano House ist der Blick auf den Krater schon mal sehr eindrücklich, besonders auch am Abend wenn alles glüht. Die Crater Rim Road ist im Moment nur teilweise befahrbar, ein Stück wurde beim letzten Ausbruch verschüttet. Wir fahren ein paar Aussichtspunkte an und machen kurze Spaziergänge.

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Dann wird es Zeit die Unterkunft in Volcano Village zu beziehen, unser eigenes kleines Häuschen. Frühstück ist inklusive, dazu müssen wir allerdings fünf  Minuten mit dem Auto zu unserer Vermieterin fahren. Es lohnt sich allemal, die Waffeln von Joan sind himmlisch.

Ein Highlight ist Lava-Watching in der Dunkelheit. Über einen kurzen Trail erreicht man den vom Nationalpark-Service errichteten Aussichtspunkt. Es ist total faszinierend zu sehen, wie sich der Dampf mit Einbruch der Dunkelheit in ein Glühen verwandelt und wie die Lava ins Meer fliesst und immer wieder Felsbrocken absprengt.

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Spannend auch die Thurston Lava Tube. Der erste Abschnitt der Röhre ist gut ausgebaut und beleuchtet. Interessant ist dann der zweite Teil. Hier ist es total dunkel, mit Taschenlampe bewaffnet geht es noch 400 Meter weiter hinein.

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Anschliessend nehmen wir den Kilauea Iki Trail unter die Füsse, eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch einen Vulkankrater.

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Big Island / Kailua-Kona

Auf dem Weg an die Küste gibt es wieder einiges zu sehen. Schildkröten am schwarzen Sandstrand von Punaluu, die südlichste Bäckerei der USA, eine hübsche bunt bemalte Kirche und vor allem das „Puuhonua o Honaunau“. Dabei handelt es sich um eine Kultstätte der alten Hawaiianer, die einen guten Überblick über die Lebensweise im alten Hawaii vor der Ankunft Captain Cooks gibt.

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Kailua-Kona ist das touristische Zentrum auf Big Island, da findet jedes Jahr der bekannte Ironman Triathlon statt.

Ein typischer Tag auf Hawaii sieht bei uns wie folgt aus: Wir starten mit einem gemütlichen Frühstück in einem Restaurant in Kona, direkt am Meer. Anschliessend fahren wir im Cabriolet der Küste entlang, besuchen ein historisches Fischerdorf, trinken Kaffee in Kapaau – gleich gegenüber der Statue von König Kamehameha, geniessen den Ausblick vom Pololu Valley Lookout, fahren über die Kohala-Berge, machen eine längere PickNick- und Badepause im Hapuna Beach-Park und testen Kaffee bei Kona Mountain Coffee. Zurück im Hotel geniessen wir den Sonnenuntergang und frisch geduscht geht es ins Städtchen zum Fisch essen. Zum Abschluss trinken wir eine Flasche Ananaswein auf dem Balkon.

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Nach schwarzen, weissen und roten Stränden fehlt noch ein grüner Strand. Green Sands Beach (Papakolea Beach) erreicht man über einen schönen Wanderweg entlang der Küste. Ganz in der Nähe liegt der Ka Lae genannte South Point, der südlichste Punkt der USA.

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Mahalo Hawaii – es war wunderschön.